Montag, 23. Januar 2017

Die Patchwork Familie

Die Patchwork Familie/

Es waren die Zeiten des Miteinanders, die Zeichen des gegenseitigen Verstehens, sowie die Zeichen des scheinbar bleibenden Nichtverstehens, die man nicht ausmerzen kann, und bei denen auch die Geduld ,die man aufbringt, nichts bewirkt.




Die Patchwork Familie


Kennst Du das Lied von den verzwickten Verwandtschaftsverhältnissen?
https://www.musixmatch.com/de/songtext/Cissy-Kraner/Eine-verzwickte-Verwandtschaft
Daran wurde ich unwillkürlich erinnert.


Ach liebe Heidrun, wie wohl fühle ich mich doch in Deinem Knäuel dieser Patchworkfamlie - und ich habe innerlich mehrmals laut gelacht. Denn dieses Knäuel könnte ich auch bieten, wenn die meisten meiner irgendwie Angehörigen noch leben würden. Denn bei mir sind inklusive Urgroßelternzeiten alle mindestens einmal, wenn nicht zweimal geschieden und wieder verheiratet gewesen und ich habe das Erbe weiter erfüllt.
Ich stelle mir gerade vor, welchen Saal ich hier für eine Familienfeier wohl anmieten müsste. Herrlich.
Zu der Veröffentlichung Deines Buches nachträglich herzliche Glückwünsche und für Deinen, immerhin kleinen, Anglererfolg ...
Wieder wunderbar mit vielen Schmunzelanteilen geschrieben ...

Dienstag, 10. Januar 2017

Die beiden Kugelhälften


Nach einiger Zeit, wenn sich beide Hälften abgeschliffen haben, lassen sie sich fast mühelos zu einer Kugel formen. Genau passen darf es nie, sonst verliert man seine Persönlichkeit, und das, was den Menschen an eurer Seite ausmacht. Vergesst nie: Ihr sollt nicht an der anderen, sondern an der eigenen Hälfte feilen. “


Die beiden Kugelhälften



Freitag, 9. Dezember 2016

Heidrun Böhms Bücher im e-book Sonar

Bücher im e-book- Sonar                   
http://paper.li/Der_eBook_Klub/1320860842?edition_id=df0539d0-bbc2-11e6-929d-002590a5ba2d&utm_campaign=paper_sub&utm_medium=email&utm_source=subscription





Heidrun Böhm erzählt in ihrem Roman Was die Weiber lieben und hassen die Geschichte von Rita, einer auf den ersten Blick normalen alleinstehenden Frau, die mit ihrem Leben gut zurechtkommt. Rita ist Altenpflegerin, leistet treu und bescheiden ihren Dienst, liest gerne Trivialliteratur, schreibt Kurzgeschichten und hat ein dunkles Geheimnis. Sie kann nicht mit ansehen, wie alte kranke Männer im Altenheim in ihren Betten vegetieren. Rita lernt eine bekannte Schriftstellerin kennen. Diese soll auf Grund unangenehmer Ereignisse in ihrem Privatleben eine Biografie schreiben, um ihre Leser nicht zu verlieren. Sie bittet Rita um Hilfe. Wird ihr Geheimnis dadurch ans Tageslicht kommen? Oder gelingt es ihr, die Vergangenheit aufzuarbeiten, und ein neues Leben anzufangen?



Die Autorin schildert am Anfang dieser Geschichte ihr Kindheitserlebnis mit ihrem Vater. Als sie neun Jahre alt war, hat sie ihn zum ersten und einzigen Mal in ihrer Kindheit gesehen. Erst als sie erwachsen war, lernte sie ihren Vater wirklich kennen. Die Geschichte, die ihre Mutter später über ihre Ehe erzählte, hat sie nun niedergeschrieben. Es ist die Geschichte einer mutigen Frau, die ihre Kinder vor einem Taugenichts bewahren wollte.

Mama hatte eine wichtige Arbeit im Krankenhaus. Sie arbeitete im Büro und war die Ernährerin der Familie. Das war Ende der fünfziger Jahre noch nicht alltäglich. Für mich war das selbstverständlich, ich kannte es nicht anders. Einen Vater hatte ich nicht. Zumindest wurde nicht über ihn geredet.



Zwei Mädchen zwischen Minirock und Kochtopf versuchen erwachsen zu werden… nicht ohne Hindernisse."Ihr seid die Nägel zu meinem Sarg", kreischte die alte Lehrerin mit verzerrtem Gesicht. Ihre eisenfarbenen Augen waren weit aufgerissen, und ihr Mund erinnerte Gabi und Lena an ein Bild vom Eingang der Hölle, das sie vor einiger Zeit in einer Bibel gesehen hatten. An jener Stelle loderte das ewige Fegefeuer, in das alle Sünder irgendwann kommen würden.



In ihrer Novelle beschreibt Heidrun Böhm die problematische Beziehung zu ihrem depressiven und selbstmordgefährdeten Freund Bernd und damit ihre Gefühle und die ständige Verlustangst.